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Fortsetzung: Konzert im << Plätzli>>
(Bericht von Markus Zwyssig)
Das Album enthielt zwölf Eigenkompositionen. Peter Kane wurde
ausgezeichnetes Songwriting und spieltechnische Brillianz attestiert.
Sein moderner Stil sprengte die Grenzen des herkömmlichen Blues,
war in Fachblättern zu lesen. Der Blues ist zwar die Grundlage des
<<Sugar Cane Train>>, doch dabei bleibt es bei weitem nicht.
Das Trio frönt dem Shuffle, dem Boogie und dem Rock, um nur die wichtigsten
Ingredienzen der <<Sugar Cane Train>> Musik zu nennen.
Das die Trio-Formation fürs Ohr nicht langweilig wird, dafür
sorgen neben Peter Kane vor allem auch Peter Kaiser am fünfseitigen
Bass und Rob O'Tikker am Schlagzeug. Sie legen den Rhythmusteppich sehr
präzise und abwechslungsreich. Schlagzeuger Rob O'Tikker lässt
verschmerzen, dass beim Konzert in Altdorf nicht wie ursprünglich
angekündigt die Nummer-eins-Rhythmussektions der Schweiz, die Kaiser-Brothers,
mit Walter Kaiser am Schlagzeug und Peter Kaiser am Bass, am Werk ist.
Vergnügen, Tanz und Liebe
Der <<Sugar Cane Train>> spielt Eigenkompositionen von
Peter Kane. Textlich geht es meistens ums Vergnügen, ums Tanzen und
um die Liebe. Auch wenn nicht alles ganz neu klingt, hört man doch
gerne zu, wippt mit den Füssen oder tanzt mit. Bluesdurchtränkte
Balladen wechseln mit Uptempo-Nummern.
<<Ready for the Dance>> fordert Peter Kane das Publikum auf.
Der <<Sugar Cane Train>> nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer
mit auf einen <<Nightfly>>.Dann wieder wird Peter Kane von
brennender Liebe getrieben: <<You set my World on Fire>>.
Lustig wirds bei <<Automobile>>. Der Song erzählt von
einer Frau, die nicht gerne Auto fährt, irgendwann aber doch mit
einem schnittigen Cabriolet anrauscht. Peter Kane hat aber auch ein paar
kritischere Songtexte im Repertoire. <<On the Cover for one Day>>
sei entstanden lange bevor es in Europa <<Big Brother>> gab,
sagte Kane. der Song handle von einer amerikanischen Fernsehshow mit ähnlichen
Absichten. In <<Road to nowhere>> kritisiert Peter
Kane die Atomtests von Jacques Chirac.
Viel Spielfreude
Rund einhundert Personen liessen sich das Konzert im <<Plätzli>>
nicht entgehen. Peter Kane und sein <<Sugar Cane Train>> waren
mit viel Spielfreude am Werk. Da erstaunt es nicht, dass das Trio mehrere
Zugaben geben musste, das Konzert dauerte rund zweienhalb Stunden.
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